Hochzeitsredner Constanze Fürst

 

Hochzeitsrednerin – Constanze Fürst

 

Wie kam es dazu, dass Sie nun als Hochzeitsrednerin tätig sind?

In meinem Fall hat mir das Leben die richtigen Menschen geschickt. Und die hatten alle eine Botschaft: Freie Trauungen sind wundervoll. Warum machst Du das nicht?

Ja, warum mache ich das nicht? Habe ich mich dann auch gefragt. Als Rhetorikerin habe ich mit dem Redenschreiben schon früh zu Schul- und Studienzeiten begonnen. Und mir war immer klar, dass ich für Menschen reden möchte, nicht gegen sie. Menschen mit den für sie passenden Worten eine Freude zu bereiten, das ist, was für mich zählt. Die Eheschließung verbindet all das. Das sich-berühren-Lassen, das aufmerksame Zuhören, das Gespür für spannende Geschichten, das mit-dem-Herzen-Sprechen und die Freude daran, das Hier und Jetzt zu genießen.

Den Stein ins Rollen gebracht hat dann letztendlich eine Braut, mit der ich auf einer Geburtstagsfeier ins Gespräch gekommen bin. Besagte Braut ließ sich damals von einem Elcheroth Hochzeitsredner trauen. Ganz begeistert von meinem Vorhaben, hat sie mir Ralfs Kontaktdaten in die Hand gedrückt. Und mir war endgültig klar: noch einen Wink mit dem Zaunpfahl brauche ich nicht. Wenige Tage später habe ich mich dann mit Ralf und seinem Team getroffen. Und was soll ich sagen: Als Traurednerin mache ich nun das, was ich liebe für die Liebe.


Worin sehen Sie die Vorteile einer freien Trauung und worauf legen Sie ganz persönlich viel Wert, wenn Sie ein Paar trauen dürfen?

Bei uns ist jedes Paar willkommen. Das ist aus meiner Sicht ein großer Vorteil. Wenn ich ein Paar traue, dann zählt die gemeinsame Geschichte dieser zwei Menschen. Als freie Traurednerin sehe ich das Brautpaar vor allem als eines: als Menschen, die sich lieben. Ganz einfach.

Ihr Hochzeitskleid passt perfekt, der Anzug sitzt und auch der Ablauf der Trauung, den wir gemeinsam erarbeiten, ist auf Sie als Paar und Ihre Wünsche zugeschnitten. Bei einer freien Trauung liegt die Entscheidung bei Ihnen, was Teil der Zeremonie sein soll und was draußen bleiben darf. Diese Freiheit schätze ich sehr.

Mir ist es besonders wichtig, dass sich das Brautpaar und seine Gäste wohlfühlen. Wir als Trauredner und Traurednerinnen verleihen der Zeremonie nicht nur unsere Stimme, sondern tragen auch wesentlich zur Stimmung bei.


Was fällt Ihnen spontan ein, wenn man Sie nach dem schönsten Moment einer Ihrer Freien Trauungen fragt?

Besonders schön finde ich bei den Trauungen die persönlichen Eheversprechen. Das hat auch für mich einen ganz besonderen Zauber. Gerne unterstütze ich den Bräutigam oder die Braut dabei auch ab und an, wenn die Aufregung sehr groß ist. Da halte ich dann dezent den Zettel in meiner Mappe mit Schriftgröße 22. Frau tut, was Frau kann als Traurednerin.

Wobei: Bereits die Planungsgespräche haben ihren ganz eigenen Charme. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich ein Paar freut, wenn es den gemeinsamen Weg noch einmal nachzeichnet. Oft gibt es da viel zu lachen.


Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Viele Gänsehaut-Momente. Glückliche Gesichter. Und vor allem einen ordentlichen Schuss Humor. Letzteren sehe ich als hilfreiche Gabe in allen Lebenslagen: dann, wenn die Dinge kommen, wie wir sie erwarten und erst Recht, wenn sie anders kommen.


Was können Sie allen Paaren mit auf den Weg geben, die kurz vor einer Hochzeit stehen?

Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl. Das weiß in den meisten Fällen schon ziemlich gut, was für Sie passt und was eher nicht. Erlauben Sie sich deshalb, während der gesamten Planung rigoros ehrlich zu sich selbst zu sein − und damit auch zu Ihrem Partner/ ihrer Partnerin, Ihrer Familie und Freunden, Ihrem Trauernder / Ihrer Traurednerin. Dann steht dem Trau(m)tag nichts mehr im Wege.

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